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Beginn des Airbrushs

#1 von Danji , 30.01.2010 09:48

Beginn und Funktionsweise des Airbrush

Der Ursprung der Airbrush-Technik ist umstritten und beginnt schon in der Steinzeit wie verschiedene Höhlenmalereien beweisen. Die erste Airbrush-Pistole wurde erst 1878 von Abner Peeler, einem amerikanischen Juwelier konstruiert und im April 1882 patentiert. Seinem Patentantrag legte er ein Selbstporträt bei, welches er mit seiner Erfindung retuschiert hatte.

Die Geschichte der Spritzpistole ist eng mit der Geschichte der Airbrush verbunden. Die Patente der Herren Abner Peeler, Charles Burdick, Jens Paasche und Allen De Vilbiss waren die ursprünglichen Entwicklungen zum Verspritzen von Farbe mittels eines Zweistoff-Zerstäubers.

Geschichte der Lackier-Spritzpistole

Die Erfindung der Spritzpistole geht zurück auf eine Erfindung des amerikanischen Arztes Allen De Vilbiss (1890 Toledo, US-Bundesstaat Ohio). Ziel seiner Erfindung war eigentlich die Zerstäubung von Medikamenten im Rachenraum. Sein Sohn Tom entwickelte 1907 darauf aufbauend einen Zerstäuber für Lacke. Die Farbspritzpistole ersetzte das zeitaufwändige und mühsame Lackieren mit dem Pinsel und ermöglichte daher, zusammen mit der Entdeckung der schnell trocknenden Nitrocelluloselacke, die industrielle Massenfertigung von Autos.

In Deutschland meldete Albert Krautzberger 1902 ein "durch druckluft betriebenes Malgerät" zum Patent an und begann mit der Produktion 1903. Bis heute produziert die Krautzberger GmbH Hand- und Automatikpistolen für die Oberflächentechnik. Weitere bekannte Hersteller von Fabspritzpistolen sind Sata, DeVilbiss, u.a.

Funktionsweise und Anwendung

Technisch ist die Airbrush ein Zweistoff-Zerstäuber nach dem Prinzip einer Strahlpumpe, welche Druckluft als Treibmittel verwendet.

Mit der Airbrushpistole kann jede flüssige Farbe, mit feinem Pigment abhängig der Düsengröße, auf alle Untergründe aufgetragen werden. Acrylfarben, Aquarellfarben, Textilfarben und sogar verdünnte Ölfarben sind damit leicht aufzutragen. Der Auftrag von Partikelsuspensionen ist mit außenmischenden Pistolen auch möglich. Der Arbeitsdruck kann zwischen 1,5 bis 3 bar verwendet werden, wobei der Regeldruck zwischen 1,5 und 1,8 bar liegen sollte um ein bestmögliches Sprühergebnis zu zeigen.

Wenn die Farbe nach dem ersten Auftrag nicht ausreichend deckt, ist ein zweiter Auftrag nach der Trocknung der Farbe möglich, was bei Acrylfarbe schon nach wenigen Sekunden der Fall ist. Ein zu starker Erstauftrag resultiert meist in verlaufenden, tropfenden Farben, wenn die Airbrushpistole zu dicht am Papier benutzt wird.

Textquelle: Wikipedia


Fürchte Dich nicht, langsam zu gehen - fürchte Dich nur stehen zu bleiben!
(Chinesisches Sprichwort)

 
Danji
Airbrushwahnsinniger
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Registriert am: 26.01.2010


   


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